Fachtag des Präventionsbündnisses für ein friedfertiges Gifhorn: „KI in der Jugendarbeit und Schule“

Die Veranstaltung findet am 26. November 2025 von 9 bis 15 Uhr in der Kreisvolkshochschule Gifhorn statt.

Bild vergrößern: Jugendliche arbeiten an Laptops. Bild: © Rido – stock.adobe.com
Die Teilnehmenden des Fachtags diskutierten auch, welche Fähigkeiten zukünftige Generationen benötigen, um sinnvoll und verantwortungsvoll mit technologischen Entwicklungen umzugehen. (Symbolfoto)

Das Präventionsbündnis für ein friedfertiges Gifhorn ist ein offenes Bündnis des Landkreises Gifhorn, der Stadt Gifhorn, der BBS 1 und BBS 2 Gifhorn, der Freiherr-vom-Stein-Schule Gifhorn und der Polizeiinspektion Gifhorn sowie vielen weiteren Institutionen in beratender und unterstützender Funktion.Der Zusammenschluss ist ein offenes Bündnis, welches sich zum Ziel gesetzt hat, ein friedliches Miteinander in Gifhorn und Umgebung zu fördern. Das wird unter anderem mit der Durchführung eines jährlichen Fachtages umgesetzt.

Motto „KI in der Jugendarbeit und Schule“ 

Der diesjährige Fachtag des Präventionsbündnisses steht ganz im Zeichen der digitalen Zukunft: Unter dem Motto „KI in der Jugendarbeit und Schule“ lädt das Bündnis am 26. November 2025 von 9 bis 15 Uhr in die Kreisvolkshochschule Gifhorn ein. Schwerpunkt des Fachtages ist der zeitgemäße Einsatz der „neuen“ Technologie in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Den Auftakt der Veranstaltung bildet ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Bozana Meinhardt-Injac von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin. Unter dem Titel „Schule und Jugendarbeit im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz: Ein Lernprozess für alle?“ beleuchtet sie die Potenziale und Herausforderungen von KI im (sozial)pädagogischen Kontext. Dabei werden gezielt Brücken zwischen Künstlicher Intelligenz, Lernen und individueller Entwicklung geschlagen.

Fünf Workshops

Im Anschluss an den Vortrag haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in zwei Workshop- Phasen intensiv mit praxisrelevanten Themen auseinanderzusetzen. Zur Auswahl stehen fünf Workshops, die unterschiedliche Aspekte der KI-Nutzung in Schule und Jugendarbeit beleuchten:

1. Nutzungsmöglichkeiten von KI in der Jugendarbeit
Conny Scheier – Koop-Konzepte

2. Chancen und Risiken der KI-Nutzung in der Schule
Patricia Gomis Diaz – Oberschule Papenteich

3. Digitale Risiken durch im Internet veröffentlichte Fotos von Kindern und Jugendlichen
Kristina Meyer – Polizeiinspektion Gifhorn

4. KI-Praxis, Herausforderungen und Anwendung von KI-Tools in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Stefan Schaper – freier Medienreferent

5. Vorstellung des KI-Tools „Lino – der KI-Erziehungstrainer“
Tim Fedkenhauer – Life Concepts und selbstständig in der KI-, Virtual Reality- und Augmented Reality-Szene (virtuelle Realität und erweiterte Realität)

Besonders an diesem Fachtag ist, dass viele der Workshops von Menschen durchgeführt werden, die in der Region tätig sind – ob in Schulen, bei der Polizei oder in der Jugendarbeit. Dies verdeutlicht eindrucksvoll, über welche große fachliche Kompetenz der Landkreis Gifhorn verfügt. Ein vielfältiges Programm mit fachlichem Austausch, Praxisimpulsen und Vernetzungsmöglichkeiten erwartet die Teilnehmenden. Für Verpflegung ist selbstverständlich gesorgt. Der Teilnahmebeitrag beträgt 40 € pro Person. Die Teilnahme ist für ehrenamtlich Tätige, JuLeiCa-Besitzerinnen und -besitzer und Personen, die in einer gemeinnützigen Organisation arbeiten, kostenfrei.

Anmeldungen sind hier möglich. Für weitere Informationen stehen Interessierten Anastasia Anastasiadou, anastasia.anastasiadou@landkreis-gifhorn.de, und Andre Schröder, andre.schroeder@stadtgifhorn.de, gern zur Verfügung.

22.10.2025