Schacht Antonsglück bei Rolfsbüttel – Von der Gründung der Kali-Industrie zur Endlagersuche für radioaktive Abfälle
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Veranstaltungsort:
GWG-TreffPUNKT 53 (ehemalige Sparkasse)
Dannenbütteler Weg 53
38518 Gifhorn
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Mit der Entdeckung des Kunstdüngers entspannte die sich ankündigende Hungersnot in Deutschland im 19. Jahrhundert und eröffnete eine bedeutende finanzielle Einnahmequelle, so dass die Anzahl der Kaliwerke rasant Wuchs. Auch in Rolfsbüttel wurde eine Schachtanlage auf Kalisalz mit den dazugehörigen Gebäuden gebaut, konnte aber nie in Betrieb gehen. Heute zeugen nur noch Relikte des ehrmaligen Verwaltungsgebäudes in der für den Kalibergbau typischen Archtektur und die Schachttafel von den damaligen Aktivitäten bei Rolfsbüttel. Die in den Bohrungen entdeckten Basalt-Gänge sind die nördlichsten Deutschlands und spielten in den 80er Jahren des 20. Jh. eine Rolle bei der Bewertung von möglichen Endlagern für radioaktiven Abfälle.