Zweiter Handlungsplan Inklusion für den Landkreis Gifhorn wird am 9. Juni 2026 vorgestellt

Ziel ist es, Barrieren im Alltag weiter abzubauen und die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung in allen Lebensbereichen zu stärken.

Bild vergrößern: Einige Mitglieder der Arbeitsgruppe Handlungsplan Inklusion trafen sich zur ersten Sitzung nach der Zustimmung des Kreistags zum Handlungsplan Inklusion. Von links: Rolf Amelsberg, Kreisrat und Leiter der Arbeitsgruppe Handlungsplan Inklusion, Kreistagsabgeordneter Dieter Michel-Weinreich, Trixi Poggenburg, Koordinatorin für den Handlungsplan Inklusion, Christina Lange von der Lebenshilfe Gifhorn, Steffen Schult vom Verein Stellwerk e. V. – Verein zur Förderung seelischer Gesundheit, und vorn Hajo Hoffmann, Vorsitzender des Behindertenbeirats. Bild: © Landkreis Gifhorn
Einige Mitglieder der Arbeitsgruppe Handlungsplan Inklusion trafen sich zur ersten Sitzung nach der Zustimmung des Kreistags zum Handlungsplan Inklusion. Von links: Rolf Amelsberg, Kreisrat und Leiter der Arbeitsgruppe Handlungsplan Inklusion, Kreistagsabgeordneter Dieter Michel-Weinreich, Trixi Poggenburg, Koordinatorin für den Handlungsplan Inklusion, Christina Lange von der Lebenshilfe Gifhorn, Steffen Schult vom Verein Stellwerk e. V. – Verein zur Förderung seelischer Gesundheit, und vorn Hajo Hoffmann, Vorsitzender des Behindertenbeirats.

Unter Beteiligung verschiedenster Akteurinnen und Akteure hat der Landkreis Gifhorn den kommunalen Handlungsplan Inklusion aktualisiert. Der Kreistag hat nun den neuen Handlungsplan Inklusion 2026 bis 2031 beschlossen. Der Plan bündelt bestehende und neue konkrete Maßnahmen. Ziel ist es, Barrieren im Alltag weiter abzubauen und die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung in allen Lebensbereichen zu stärken.

Der Handlungsplan umfasst ein breites Spektrum an Themen – von Bildung, Arbeit und Mobilität über Gesundheit und Wohnen bis hin zu Freizeit, Kultur und Sport. Gleichzeitig macht er deutlich: Inklusion ist eine gemeinsame Aufgabe. Verwaltung, Städte und Gemeinden, Vereine, Schulen, Kitas, Unternehmen sowie alle Bürgerinnen und Bürger können und sollten dazu beitragen, den Landkreis barriereärmer zu gestalten.

„Inklusion beginnt oft bei ganz konkreten, alltäglichen Dingen“, betont Rolf Amelsberg, Kreisrat und Sozialdezernent des Landkreises Gifhorn. „Manchmal sind es bauliche Maßnahmen wie eine Rampe, die Zugänge überhaupt erst ermöglichen. Genauso wichtig können aber auch organisatorische Veränderungen sein – etwa Zeiten mit reduzierter Geräuschkulisse in Geschäften oder der Gastronomie. Das hilft nicht nur Menschen mit Hörbeeinträchtigung, sondern auch Personen, die schnell von Reizen überfordert sind. Genau solche unterschiedlichen Bedarfe nehmen wir mit dem Handlungsplan in den Blick.“

Zur Vorstellung des Handlungsplans lädt der Landkreis am Dienstag, 9. Juni 2026, um 18 Uhr zu einer Veranstaltung in der IGS Gifhorn im Lehmweg ein. Neben der Präsentation des Plans besteht Gelegenheit zum Austausch und zur Information über die einzelnen Themenfelder. Dabei wird deutlich, wie eng Ziele und Maßnahmen des Handlungsplans mit konkreten Alltagserfahrungen und bestehenden Barrieren im Landkreis Gifhorn verknüpft sind. Der Handlungsplan versteht sich dabei als praxisnahe Grundlage und Handlungshilfe für die weitere Umsetzung von Inklusion vor Ort.

Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich, da die Plätze begrenzt sind. Weitere Information und die Einladung zur Veranstaltung finden Interessierte unter www.landkreis-gifhorn.de/inklusion.

Anmeldungen sind ebenfalls per E-Mail an inklusion@landkreis-gifhorn.de oder telefonisch unter 05371 82-867 möglich. Ansprechpartnerin beim Landkreis Gifhorn ist Trixi Poggenburg.

19.05.2026